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Schmerz erkennen

Tiere mit Schmerzen brauchen einen Arzt

Wenn Ihr Haustier Schmerzen haben könnte, sollten Sie zum Tierarzt gehen.

In der Tierarztpraxis ist es sehr wichtig, dass Sie berichten, wie sich das Tier zuhause verhält und warum Sie Schmerzen vermuten. In dem fremden, seltsam riechenden Behandlungszimmer fühlen sich viele Tiere bedroht und lassen sich den Schmerz viel weniger anmerken als in ihrer gewohnten Umgebung. Auch gesunde Tiere sind beim Tierarztbesuch häufig gestresst und ängstlich. Katzen verstecken sich im hintersten Winkel ihres Transportkorbs, manche Hunde versuchen den Besitzer an der Leine zur Tür hinaus zu ziehen und einige Heimtiere stellen sich sogar tot. Daher lässt sich anhand des Verhaltens in der Praxis meist nicht beurteilen, ob ein Tier unter Schmerzen leidet.

Die Erkrankung behandeln lassen

Der Tierarzt wird das Tier untersuchen und der Ursache für die Schmerzen auf den Grund gehen. Um dem Tier zu helfen, wird in der Tierarztpraxis, wenn möglich, primär die den Schmerzen zugrunde liegende Erkrankung therapiert, also beispielsweise eine Wunde versorgt, eine Infektion behandelt oder eine notwendige Operation durchgeführt. Darüber hinaus muss der Schmerz selbst behandelt werden. Zum einen, damit das Tier nicht länger darunter leidet, zum anderen, um der Entstehung eines Schmerzgedächtnisses vorzubeugen und die Heilung zu fördern. Es ist nicht immer möglich, den Schmerz vollständig auszuschalten, weil sonst die Nebenwirkungen der Medikamente überhand nehmen würden. Dann ist das Ziel, die Schmerzen soweit zu unterdrücken, dass der Patient sie tolerieren kann, ohne davon negativ beeinflusst zu werden.

Eine Schmerztherapie sollte immer individuell auf das einzelne Tier und sein Problem zugeschnitten sein. Welche Medikamente geeignet sind, hängt zum einen davon ab, wie lange die Schmerzen schon bestehen, wie intensiv sie sind und welchen Charakter sie haben. Zum anderen kommt es darauf an, welche Tierart bzw. Rasse behandelt wird. Selbstverständlich unterscheiden sich die Wirkstoffe und Dosierungen, die ein Dobermann braucht, von der für ein Kätzchen oder einen Wellensittich geeigneten Medikation. Wichtig ist auch, ob es sich um ein sehr junges Tier oder einen Senior handelt, ob weitere Erkrankungen bestehen oder ob das kranke Tier vielleicht trächtig ist.

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